mit angelegter Weste das Boot zu besteigen, ist nicht möglich und nicht gewollt, also die
Westen vorab in das Boot. Auf Grund der extremen Neigung, ist es anstrengend, dort hinein
zu steigen. Es gibt einen Belegungsplan, jeder hat seinen zugewiesenen Platz, mein Platz Nr.
23. Nicht ins Rettungsboot brauchten Koch und Stuart, die mußten Mittag machen, alle
wollten trotz Übung rechtzeitig essen. Captain, Brückenwache und Chief Ing. waren
entschuldigt. Alle im Boot mit Hosenträgergurten angeschnallt, Hitze von 31°
Außentemperatur ertragend, lauschten wir den
Anweisungen. Der Motor lief zur Probe(geschlossenes
Kühlwassersystem mit Kühlrohre unter dem Rumpf).
Trinkwasserversorgung und deren Einteilung und
weiteres Equipment wurde besprochen. Rausklettern
ist auch anstrengend.
Die nächste Übung ist das Zuwasserlassen des
Motorbootes und die Erklärung des zugehörigen
Rettungsequipment. Der Aussenborder sprang sofort
an( für Übungszwecken mit Kühlwasserschlauch
versehen.
Nach diesem ausgefülltem Vormittag gibt es nur noch relexen. Mittagsschlaf auf dem Deck
neben meiner Kabine, wegen der Wärme halb Schatten halb Sonne, baden im Pool, duschen
am Pool, das normal kalte Wasser hat erträgliche Wärme. Auch nach 2 ½ Wochen an Bord
immer wieder Abwechslung im Essen, zu Mittag Roastbeaf, Rotkraut Kartoffeln, zum Abend
Frikadellen , Gurke, Bratkartoffeln und meine geliebte Zungenwurst. Bei herrlichem
Sonnenuntergang überholte uns das Hapag Lloyd Schiff Berlin Expreß, Containerschiff mit
321m Länge und 42m Breite. Fährt auch nach Port Kelang. Am Donnerstag, 19. Februar
werden wir uns dort wohl treffen, wir ca 8 h später.