Sonntag, 7. März 2004, Colombo, sonnig, 30°, wenig Wind
Heute hat ein Passagier Geburtstag, 66 Jahre, alle gratulierten, und der Chiefmate schenkte
einen eingewickelten Snikkers. Sonntagsessen: T-Bonesteak, mit Beilage und große Portion Eis
danach. Je weiter man in Richtung Colombo kam, je wärmer schien es vom Land zu kommen.
Die Einfahrt nach Colombo ist einfach. 12:40 kam der Lotse. Es dürfen keine Fotos oder Video
gemacht im Bereich des Hafens gemacht werden. 14:00 fest im Container Port, nicht weit der
Stadt.
Colombo, Stadt im westlichen Sri Lanka und wichtigster Hafen nahe der Mündung des Flusses
Kelani Ganga. Die Landeshauptstadt verdankt ihre Bedeutung weitgehend dem riesigen Hafen,
der durch Wellenbrecher geschützt wird. Colombo wickelt den größten Teil des Außenhandels
von Sri Lanka ab und ist eine wichtige Betankungsstation. In den Fabriken werden Metallwaren,
Textilien und Chemikalien hergestellt.
Die Bevölkerung ist zu 69% buddhistisch, 15%
hinduistisch, 8%Christen und 8%Muslime. Die
Bevölkerungsmehrheit sind Singhalesen(74%),
Tamilen,(18%) da dies wiederum unabhängig sein
wollen, gab es schwere Unruhen. Die übrige
Bevölkerung sind Nachfahren von Portugiesen,
Niederländern, Malaien und Araber.
Um 14:15 bekamen wir unser Permit, die Stadt
besuchen zu dürfen, der Capt.: Um 17:00 segeln wir,
also wieder mal 2 h für eine Großstadt. Der
Container Port ist separat vom gesamten Hafengelände
abgesperrt. Aber gleich außerhalb gab es Minibusse,
speziell um Seeleute zu chauffieren. Die Grenzbeamten
fragten, ob wir ein Taxi wollten. Ein Pfiff mit der
Trillerpfeife, und schon war ein Minibus zur Stelle. Wir
wollten eigentlich nur kurz in die Stadt, die Postkarten
aus Honk Kong loswerden. Heute am Sonntag, Post zu,
wollten wir zu einem Hotel, Briefmarken kaufen. Aber
schließlich haben wir uns zu einer Stadtrundfahrt
überreden lassen, gute Entscheidung für 2 Stunden,15 $.